2012 | 2011 | 2010 | 2009

 

Edelopal - Neuigkeiten

Hier finden Sie Neuigkeiten zum Thema Opal - Veröffentlichungen, Veranstaltungen und Hinweise.

 

27.04. - 31.05.2012

Monodisperse Silicapartikel

Sie möchten selbst synthetischen Opal oder Opalimitationen herstellen?

In Zusammenarbeit mit "Superior Silica" werden zukünftig kolloidale Silicapartikel als Nanopartikel und Mikropartikel kugeliger Form und gleicher Größe verfügbar sein.

Monodisperse Silicapartikel

Diese Partikel eignen sich zur Herstellung von synthetischem Opal und von Opalimitationen, aber auch zum Studium von Sedimentation, Kristallisation & Kristallstrukturen, Streuung, Interferenz , Beugung....

Experimente können z.B. analog zu den von Gerd Koppelmann beschriebenen Versuchen durchgeführt werden:

"Lichtoptische v. Laue Interferenzen - Modellversuche zur Kristallgitterbeugung mit sichtbarem Licht an übermolekularen Kugeln"

Es wird zunächst eine begrenzte Menge von Partikeln eines Durchmessers von 300nm verfügbar sein. Bei Interesse bitte ich daher um eine Nachricht.


20.04.2012

"Über den edlen Opal von Vörös Vajas"

Eines der ältesten Dokumente über den historischen Abbau von Opal in Europa (Hr. von Pulszky, Haidinger, Berichte, III., 1847, pp. 213-222. Quelle - Biodiversity Heritage Library):

Über den edlen Opal von Vörös Vajas


13.04.2012

"Feuer im Wasser: Die Vorkommen von neuartigem Edelopal in Äthiopien"

Im Lapis-Magazin vom Februar 2012 erschien ein Artikel zu den Edelopalen aus Äthiopien mit einer Beschreibung und Erklärung des Verhaltens der als Hydrophan bekannten Opale aus Welo/Wollo.

Leider sind dem Autoren einige Fehler unterlaufen:

Bereits der Fundort der schokoladenbraunen Opale ist nicht "Mezzozo", sondern "Mezzezo".

Des Weiteren wird ein Opal gezeigt, der in der Beschreibung zunächst als "Kristallopal", in der gleichen Bildunterschrift dann als "Schwarzopal" charakterisiert wird. Offensichtlich handelt es sich hier aber um einen Schwarzopal.

In dem Artikel werden die gemachten Angaben nur wenig, bzw. dann falsch zitiert. So sind die Hauptautoren des genannten Artikels "Wollo Opals - A Powerful Source from Ethiopia" Dr. Benjamin Rondeau und Prof. Emmanuel Fritsch, beide von der Universität Nantes (Frankreich) und nicht "E. Ayalew". Ein weitaus bedeutenderer Artikel - "PLAY-OF-COLOR OPAL FROM WEGEL TENA, WOLLO PROVINCE, ETHIOPIA", erschienen 2010 in Gems & Gemology und ebenfalls von Rondeau & Fritsch, wird nicht einmal erwähnt.

Auch Max Weibel wird sehr häufig zitiert, es wird jedoch nicht berücksichtigt, dass gerade dieser Autor den Begriff "Opalisieren" berechtigterweise für überflüssig hält. Dennoch wird zur Beschreibung des Farbspiels des Edelopals in dem Lapis-Artikel ständig das Wort "Opalisieren" verwendet.

Äußerst rätselhaft ist jedoch die Erklärung im Abschnitt "Das Hydrophan-Rätsel".

Auf die tatsächlichen Ursachen für das Verhalten der Hydrophane wird demnächst detailliert in einem Zusatz zur Seite "Opal - Hydrophan" eingegangen werden.


07.04.2012

"Formation of Precious Opal by the Action of Hydrofluosilicic Acid on Glass"

Auch wenn den Angaben zufolge nach dieser Methode sicher kein Edelopal hergestellt wurde, sondern eher ein (atomar) kristallines Material mit Farbspiel und dieses Verfahren aufgrund des Umgangs mit aggressiver Säure gesundheitlich äußerst bedenklich ist, beschreibt die bereits 1894(!) publizierte Notiz in "Science" einen interessanten Ansatz:

Formation of Precious Opal by the Action of Hydrofluosilicic Acid on Glass


31.03.2012

Opal-Imitationen von "Sterling Opal"

Zu den von "Sterling Opal" angebotenen Opal-Imitationen finden Sie nun eine Beschreibung mit den von Mr. Sterling Foutz zur Verfügung gestellten Informationen auf der Seite für Opal-Synthesen und Imitationen (letzter Eintrag):

Edelopal - Synthesen und Imitationen


24.03.2012

"Australia's historic opal industry dying off" (Brigid Andersen)

Ein aktueller Bericht zur Situation der australischen Opal-Industrie von Brigid Andersen:

Australia's historic opal industry dying off


17.03.2012

"Cultured Opals" aus den USA

Eine 2011 gegründete Firma namens "Sterling Opal" aus Arizona/USA bietet neuartige "Cultured Opals" an.

In Freiform geschliffen und als "Cultured Opal", "Designer Cultured Opal" und "Picasso Opal" zu einem Preis von 7-10 USD pro Gramm vermarket ist es unklar, ob diese Opale als Imitationen oder synthetische Opale zu bezeichnen sind.

Bilder der Produkte und weitere Informationen finden Sie auf der Firmenseite:

Sterling Opal


10.03.2012

Behandlung der Opale aus Mezzezo/Äthiopien

Zusätzlich zu den Opalen aus Welo (oder Wollo) wurde mit der Behandlung von den bekanntlich instabilen Opalen aus Mezzezo begonnen. An den als 10 Rohsteinen verschiedener Grundfarbe im Gesamtgewicht von 12 Gramm vorliegenden Opalen zeigte sich nach kurzer Zeit bei zwei Steinen eine ausgeprägte Rissbildung. Mit fortschreitender Behandlungszeit waren Einzelrisse bei weiteren Steinen zu erkennen.

Auf einfache Art und Weise ist es so zunächst möglich, verarbeitbare Steine von ungeeigneten Opalen zu trennen. Für die verbliebenen Steine und Bruchstücke wird aufgrund der reaktionsbedingt wasserabweisenden Eigenschaft eine Langzeitstabilität erwartet.


03.03.2012

Ethiopian Opal - A new source of opal from Ethiopia rocks the market.

Rapaport Magazine veröffentlichte im Dezember 2011 einen Bericht von Deborah Yonick:

"Ethiopian Opal"

Besonders die (aus Incolor Magazine zitierten) Angaben zur enormen Steigerung der Förderquote sind beeindruckend:

"The recent InColor report measures opal production from Wollo Province at tenths of a kilogram in 2008, hundreds of kilograms in 2009 and thousands of kilograms in 2010. The Ethiopian Ministry of Mines claimed more than $4.4 million was obtained from the exportation of 14,000 kilograms of opal over the past 11 months."


25.02.2012

Gemmologische Untersuchung wasserabweisender Hydrophane aus Äthiopien

Zu den behandelten Hydrophanen aus Äthiopien, die zu wasser-abweisenden Opalen umgewandelt wurden, liegen erste Ergebnisse einer gemmologischen Untersuchung vor.

Danach liegen die Werte für Lichtbrechung und Dichte im Bereich unbehandelter Opale. Nur mit Hilfe der IR-Spektroskopie gelang der Nachweis organischer Moleküle.

Einzelheiten der Untersuchung sollen im Frühjahr/Sommer 2012 veröffentlicht werden.


18.02.2012

Künstlich gefärbte Opale

Im Herbst des letzten Jahres wurden vom "Gemological Institute of America - GIA" künstlich gefärbte Opale untersucht. Der Artikel ist auf der GIA-Seite "News from Research" verfügbar:

"A New Dyed Purple Opal"


11.02.2012

Opal-Suche in Australien

Die am 08.02.2012 von Arte ausgestrahlte Sendung zur Opal-Suche in Australien ist nun auch online verfügbar:

Opal-Suche in Australien


04.02.2012

Riesiger Opal in Australien gefunden

Das bisher größte Stück Opalmatrix mit einer Länge von 30cm, einer Höhe von 20cm und einer Dicke von 4cm wurde von Stuart Hughes und seinen Partnern in Südaustralien gefunden:

Opal Matrix Weighing 55,000 Carats Discovered in Australia


27.01.2012

Opalmarktbericht - "Ethiopian opal update"

Eine persönliche Ansicht von Peter Blythe, Inhaber der australischen Firma "Mineshaft" zur Entwicklung des Marktes für Opale:

Ethiopian opal update

Bemerkenswerte Aussagen darin:

...I believe many in our industry are blissfully running their businesses along the same lines they have always been without any knowledge or interest in what is happening on the world stage. Their heads cemented firmly in the sand. Perhaps they should take notice because the “times may be changing.”"...

...People in our industry must stop using the line “Australia produces 95% of the world’s opal” This is simply no longer true...


21.01.2012

Schmuckstück - Protoypentwicklung in Zusammenarbeit mit A. Scharf

Wie bereits auf der Startseite als Prototyp zu sehen ist, werden demnächst vielfältig kombinierbare Schmuckstücke im Set verfügbar sein.

Entwickelt in Zusammenarbeit mit Goldschmiedemeister A. Scharf besteht das Set aus einem Anhänger mit austauschbarem Innenteil, sowie Ohrsteckern. Als Materialien wurden zunächst Edelstahl, synthetische Edelopale und Sternrubine verwendet.

Es ist zukünfig geplant, auch andere Metalle, wie Silber zu verwenden.

Der im Mittelteil ebenfalls vorerst in Edelstahl gefasste synthetische Kristallopal mit blau-grünem Farbspiel kann durch Fassungen mit Schwarzopal, Feueropal oder Kristallopal mit rotem Farbspiel ersetzt werden. Die Edelsteine der Ohrstecker sind ebenfalls frei wählbar.


14.01.2012

"JTV - Opal Market Report "

George Williams & Jay Boyle, Edelsteineinkäufer bei "Jewelry Television" haben 2011 einen aufschlussreichen Bericht zur Lage auf dem Opalmarkt veröffentlicht :

Opal Market Report

Die interessantesten Aussagen sind folgende:

". . . has actually forced the Australian opal dealers out of the market and into Ethiopia where they can buy opal for less than it costs them to mine it."

"Also, most of the Australian opal miners have gotten regular jobs with big coal mining companies leaving literally dozens of miners left where there used to be hundreds."


07.01.2012

"Chalama Black Opal"

"Jewelry Television", ein amerikanisches Online-Shopping-Portal für Edelsteine und Schmuck hat die mit Rauch behandelten Edelopale aus Welo/Äthiopien als Handelsmarke eintragen lassen und vertreibt diese Opale nun als "Chalama Black Opal (TM)":

Chalama Black Opal (TM)

Geschliffene Edelopale sind hier zu finden:

Ethiopian Chalama Black Opal(Tm)

 

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